
St. Martin
Die Zeit zwischen Halloween und Nikolaus ist euch zu lang?
Euch fällt aber nichts ein, was man feiern könnte?
Dann nutzt doch einfach den 11.11. um Freunde und Bekannte zum St. Martins-Feuer einzuladen.
In Köln ist dieses Datum ja traditionell mit der Eröffnung der Karnevals- Session belegt, aber nicht jedem ist bei Nebel und frostigem Wetter nach Pappnase und Kölsch zu Mute.
Wie viel schöner ist es da, sich dick eingemummelt mit einem Punsch in der Hand vor einem wärmenden Feuer mit Freunden zu treffen.
Natürlich ist es von Vorteil, wenn man einen Garten und einen Kamin, oder eine Feuerschale/Feuerstelle hat.
Z.T. gibt es aber auch die Möglichkeit, an öffentlichen Grillplätzen ein Feuer einzurichten. Hier aber bitte vorher genau nachfragen und eine Genehmigung einholen!
Die Kinder treffen sich, um dann gemeinsam zum Singen in die Nachbarschaft aufzubrechen, während die Eltern die Stellung halten und ihrerseits singende Kinder mit Süßkram versorgen.
Wenn die Kinder dann zurückkehren, um ihre „Beute“ aufzuteilen, erhält jedes Kind noch einen Weckmann, die ihr entweder beim Bäcker vorbestellen könnt, oder z.B. bei bofrost ordert. Bei letzteren ist das Schöne, dass man vor dem Backen noch die Form ein wenig verändern kann, oder ihnen Namen mit Rosinen gibt. Ganz fleißige können die Weckmänner, oder Stutenkerle ja auch selber backen. Hier z.B. ein gutes Rezept.
Die ganz Eifrigen können sie natürlich auch selber backen. Rezepte und Lieder findet ihr z.B. auf der Hausfrauenseite
Für die Eltern (und natürlich auch die Kinder) gibt es Würstchen vom Grill, Stockbrot, das im Feuer gebacken werden kann und diverse Leckereien, die die Gäste mitbringen.
Es muss nicht immer alles perfekt durchorganisiert sein und etwas Spontanität steht einem St. Martins Feuer Gelage sehr gut.
Viel Spaß!
St. Martin
1. St. Martin, St. Martin, St. Martin ritt durch Schnee und Wind, sein Ross, das trug ihn fort geschwind. St. Martin ritt mit leichtem Mut, sein Mantel deckt ihn warm und gut.
2. Im Schnee saß, im Schnee saß, im Schnee da saß ein armer Mann, hat Kleider nicht, hat Lumpen an. O helft mir doch in meiner Not, sonst ist der bitt’re Frost mein Tod!
3. St. Martin, St. Martin, St. Martin zieht die Zügel an, sein Ross steht still beim armen Mann. St. Martin mit dem Schwerte teilt den warmen Mantel unverweilt.
4. St. Martin, St. Martin, St. Martin gibt den halben still, der Bettler rasch ihm danken will. St. Martin aber ritt in Eil’ hinweg mit seinem Mantelteil.
De hellije Zinte Mäetes
1. De hellije Zinte Mäetes, dat wor ne jode Mann, dä jof de Köngde Käezje on stoch se selve an.
Botz, Botz, wedde Botz, dat wor ne jode Mann. Hier wohnt ein reicher Mann, der uns vieles geben kann. Viel soll er geben, lange soll er leben, selig soll er sterben, das Himmelreich erwerben. Lasst uns nicht so lange, lange stehn, denn wir müssen weiter gehn, weiter gehn.
On de Lööch en de Hand, on et Käezje anjebrannt, on de Stroß erop on eraf, loft, Köngde, loft!
2. De hellije Zinte Mäetes, dä kütt och höck zo oss, dröm jonn mer met de Fackele, et freut sich Kleen on Jruß.
Botz, Botz, wedde Botz … On de Lööch en de Hand …
3. De hellije Zinte Mäetes, dä rick lans jede Dür, on sähnt do Hus on Hätze, de Fröch en Schopp on Schür.
Botz, Botz, wedde Botz … On de Lööch en de Hand …
4. De hellije Zinte Mäetes, kütt emmer huh ze Päed, er steht en huhe Ihre em Himmel on op Äed.
Botz, Botz, wedde Botz … On de Lööch en de Hand …
Texte und Noten

St. Martins Feuer




…habe ich letztens irgendwo gelesen. Na, das dürfte die Anuga freuen, denn eins ist ja bekannt „Sex sells“.