It’s WM-Partytime

Author: US  :  Category: Feiern aber richtig

Endlich mal eine Party-Gelegenheit im Sommer, die wetterunabhängig ist. Und das Beste daran – sie hat Fortsetzungscharakter. Wie viele Fortsetzungen hängt allerdings nicht nur von unserer Partylaune, sondern auch ein wenig von Herrn Löw und seinen Jungs ab – daher sollte man jedes Spiel so feiern, als wäre es das Letzte, denn vielleicht ist es das ja auch. Aber zur Not feuern wir ja auch gerne mal andere Mannschaften an.

Die WM-Party können Sie natürlich unter das Motto Fussball stellen, das ist mit Sicherheit lustig, wenn man sich etwas ausgefallenere Accessories besorgt.

Denn eine gelungene Feier ist keine Frage des Geldes, sondern der ungewöhnlichen Idee, der aufregenden Athmosphäre und der überraschenden Highlights abseits des Alltäglichen.

Da darf es schon etwas mehr sein, als die obligatorische Deutschlandfahne.
Wie wäre es mit einer Tischdecke aus Kunstrasen und den entsprechenden Tellern darauf.
Einem Kuchen in Fußballform und roten und gelben Karten plus Trillerpfeife für die Gäste, mit denen sie selbst mal Schiri spielen dürfen.
Dresscode schwarz-weiß? So wie die Trikots unserer Nationalmannschaft?


Freibier zur WM
Oder man stellt das Fest kulinarisch unter das Ländermotto des Gegners oder des Gastgebers. Snacks für die Halbzeit dürfen jedenfalls nicht fehlen, ganz gleich in welcher Form. Ganz wichtig für die Sommerparty zur Weltmeisterschaft – das passende Getränk! Natürlich ist nichts gegen ein Fäßchen einzuwenden, aber wenn es mal etwas Besonderes sein soll, wäre auf jeden Fall  Flaschenbier mit selbst  gestaltetem Etikett die richtige und kreativere Wahl. Da hat man direkt auch noch ein Andenken an all die „Flaschen leer“.
Natürlich bietet sich auch ein guter Wein an. Z.B. ein guter Südafrikaner?

Sollte das Spiel zwischendurch Längen haben, kann man sich die Zeit ja mit kleinen WM-Spielchen vertreiben. Versuchen Sie doch einen Tipp-Kick zu organisieren. Vielleicht hat ja jemand noch einen im Keller stehen. Für die etwas Unsportlicheren bietet sich etwas Soziales an – wählt ein Erlebnis-Geschenk für Michael Ballak aus – vielleicht findet ihr ja selbst auch noch eine Alternative zum Fussball? Wer weiß?!

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Erntedank – mal anders

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Das höchste amerikanische Fest ist Thanksgiving. Und meiner Meinung nach zu Recht.
Wie schön ist es alle seine Lieben, ohne den Druck Geschenke überreichen zu müssen, zu treffen und einfach einen schönen Tag miteinander zu verbringen.

Thanksgiving wird in den USA immer am 3. Donnerstag im November gefeiert. Damit der Freitag als Brückentag frei genommen werden kann, Familien und Freunde Zeit für einander haben und natürlich, damit sie freitags shoppen gehen.

Warum feiert ihr nicht auch mal ein „Danksagungs Fest“ mit allen, bei denen ihr euch einfach mal bedanken möchtet. Der Familie, den Freunden, vielleicht aber auch Nachbarn, die euch im letzten Jahr eine Stütze waren.
Sucht euch am besten einen Termin im November aus, der noch vor dem ganzen Vor-Weihnachtsstress liegt.
Traditionell verspeist man an Thanksgiving einen Truthahn mit reichhaltiger Füllung  und Preisselbeersoße sowie Unmengen an Beilagen (z.B. Süßkartoffeln und Kürbiskuchen), von deren Resten man sich locker bis Heiligabend ernähren kann. Aber es soll ja kein Fressfest und auch kein Stressfest werden – bittet also einfach alle Geladenen eine Kleinigkeit mit zu bringen und baut ein Buffet auf. Das ist lockerer und vor allem bei vielen Gästen einfacher, als alle krampfhaft an einen Tisch zu bringen.
Ihr könnt ja vielleicht direkt mit der Einladung  jeweils ein Rezept (oder zumindest einen Vorschlag)  je nach Veranlagung und Können des Gastes verteilen – dann müsstet ihr euch allerdings als “Dank” vielleicht noch eine Kleinigkeit dazu ausdenken, wenn die Gäste das Essen selber mitbringen. :-)

Hier gibt es schöne Ideen für selbst gebastelte herbstlich passende Dekorationen .
Rezepte für den Fall, dass Sie es doch ganz klassisch amerikanisch halten möchten gibt findet ihr zum Beispiel bei usa kulinarisch oder hier. Aber auch Bücher und englische Lieder zum Thema machen vor allem Kindern Spaß – und lernen kann man dabei auch noch was. ;-)

Also viel Spaß – und sagt mal wieder “Danke!”DSCN4189

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St. Martins Feuer

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StMartin

St. Martin

Die Zeit zwischen Halloween und Nikolaus ist euch zu lang?

Euch fällt aber nichts ein, was man feiern könnte?
Dann nutzt doch einfach den 11.11. um Freunde und Bekannte zum St. Martins-Feuer einzuladen.

In Köln ist dieses Datum ja traditionell mit der Eröffnung der Karnevals- Session belegt, aber nicht jedem ist bei Nebel und frostigem Wetter nach Pappnase und Kölsch zu Mute.
Wie viel schöner ist es da, sich dick eingemummelt mit einem Punsch in der Hand vor einem wärmenden Feuer mit Freunden zu treffen.

Natürlich ist es von Vorteil, wenn man einen Garten und einen Kamin, oder eine Feuerschale/Feuerstelle hat.
Z.T. gibt es aber auch die Möglichkeit, an öffentlichen Grillplätzen ein Feuer einzurichten. Hier aber bitte vorher genau nachfragen und eine Genehmigung einholen!

Die Kinder treffen sich, um dann gemeinsam zum Singen in die Nachbarschaft aufzubrechen, während die Eltern die Stellung halten und ihrerseits singende Kinder mit Süßkram versorgen.
Wenn die Kinder dann zurückkehren, um ihre „Beute“ aufzuteilen, erhält jedes Kind noch einen Weckmann, die ihr entweder beim Bäcker vorbestellen könnt, oder z.B. bei bofrost ordert. Bei letzteren ist das Schöne, dass man vor dem Backen noch die Form ein wenig verändern kann, oder ihnen Namen mit Rosinen gibt. Ganz fleißige können die Weckmänner, oder Stutenkerle ja auch selber backen. Hier z.B. ein gutes Rezept.

Die ganz Eifrigen können sie natürlich auch selber backen. Rezepte und Lieder findet ihr z.B. auf der Hausfrauenseite

Für die Eltern (und natürlich auch die Kinder) gibt es Würstchen vom Grill, Stockbrot, das im Feuer gebacken werden kann und diverse Leckereien, die die Gäste mitbringen.

Es muss nicht immer alles perfekt durchorganisiert sein und etwas Spontanität steht einem St. Martins Feuer Gelage sehr gut.

Viel Spaß!

St. Martin

1. St. Martin, St. Martin, St. Martin ritt durch Schnee und Wind, sein Ross, das trug ihn fort geschwind. St. Martin ritt mit leichtem Mut, sein Mantel deckt ihn warm und gut.

2. Im Schnee saß, im Schnee saß, im Schnee da saß ein armer Mann, hat Kleider nicht, hat Lumpen an. O helft mir doch in meiner Not, sonst ist der bitt’re Frost mein Tod!

3. St. Martin, St. Martin, St. Martin zieht die Zügel an, sein Ross steht still beim armen Mann. St. Martin mit dem Schwerte teilt den warmen Mantel unverweilt.

4. St. Martin, St. Martin, St. Martin gibt den halben still, der Bettler rasch ihm danken will. St. Martin aber ritt in Eil’ hinweg mit seinem Mantelteil.

De hellije Zinte Mäetes

1. De hellije Zinte Mäetes, dat wor ne jode Mann, dä jof de Köngde Käezje on stoch se selve an.

Botz, Botz, wedde Botz, dat wor ne jode Mann. Hier wohnt ein reicher Mann, der uns vieles geben kann. Viel soll er geben, lange soll er leben, selig soll er sterben, das Himmelreich erwerben. Lasst uns nicht so lange, lange stehn, denn wir müssen weiter gehn, weiter gehn.

On de Lööch en de Hand, on et Käezje anjebrannt, on de Stroß erop on eraf, loft, Köngde, loft!

2. De hellije Zinte Mäetes, dä kütt och höck zo oss, dröm jonn mer met de Fackele, et freut sich Kleen on Jruß.

Botz, Botz, wedde Botz … On de Lööch en de Hand …

3. De hellije Zinte Mäetes, dä rick lans jede Dür, on sähnt do Hus on Hätze, de Fröch en Schopp on Schür.

Botz, Botz, wedde Botz … On de Lööch en de Hand …

4. De hellije Zinte Mäetes, kütt emmer huh ze Päed, er steht en huhe Ihre em Himmel on op Äed.

Botz, Botz, wedde Botz … On de Lööch en de Hand …
Texte und Noten

St. Martins Feuer

St. Martins Feuer

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Halloween-Party

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Halloween

Ach wie schön, dass dieses herrliche Fest inzwischen auch in Deutschland fest etabliert ist.

Gibt es uns doch die Gelegenheit mal so richtig aus den Vollen zu schöpfen, was die Fantasie der Kinder hinsichtlich Deko und Verfremdung von Nahrungsmitteln angeht.

Ladet doch mal Freunde mit Kindern zu einem gemeinsamen schaurig-schönen Fest ein.
Dieses Jahr fällt der 31.10. auch noch besonders feiertauglich auf einen Samstag! Das sollte doch ausgenutzt werden! J

Startet das Fest schon mit der Einladung. Diese kann man zum Beispiel auf einen kleinen Hokaido Kürbis schreiben und vor die Haustür legen. Persönlich abgeben geht natürlich auch…

Optimal ist es, wenn das Fest schon Nachmittags beginnt. Während die Kinder (mit Unterstützung der Erwachsenen) die Kürbisse aushöhlen und schnitzen, (Super Anleitungen hierzu und für weitere Halloween-Deko Ideen gibt es hier) kann parallel eine Suppe aus dem so gewonnenen Kürbisfleisch gezaubert werden. Würstchen werden mit Ketchupverzierung zu abgehackten Fingern und ein grüner Kartoffelsalat (mit Speisefarbe) sorgt garantiert für Gejohle unter den Kids. Schmecken tut er übrigens genauso, wie die appetitlich naturbelasse Variante.

“Süßes, sonst gibt’s Saures!” – das Verlangen von Leckereien unter Androhung von Streichen hat in den USA eine lange Tradition. Bei uns gehen an Halloweenzum Glück noch nicht so viele  Kinder von Tür zu Tür und rufen “Trick or treat!” – dafür haben wir ja auch St. Martin. :-) Aber selbstverständlich spricht nichts dagegen ein paar Lakritz-Fledermäuse, oder Gummi-Vampiere auf’s Buffet zu stellen. Leckere Muffins mit Gespenster Zuckerguss sind süße Happen, die perfekt ins schaurig schöne Ambiente passen.

Dekoriert das Haus mit künstlichen Spinnweben und den dazugehörigen Bewohnern, Fledermäusen und ähnlichem Getier.
Wenn es dann dunkel wird, verkleiden sich alle als Gespenster, die geschnitzten Kürbisse werden beleuchtet und ergeben so eine herrliche selbstgemachte Grusel-Stimmung.

Ich wünsche schaurigen Spaß!

In der Gruselfabrik findet ihr noch viel mehr Rezepte & Ideen zu Halloween (sogar Geisterpupse im Glas….)


Die Geschichte von HALLOWEEN

Halloween wird am Vorabend von Allerheiligen, in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November, ursprünglich vor allem in Irland gefeiert. Dieser Brauch wurde von den Iren, die ab 1830 in die USA ausgewandert waren verbreitet. Im Laufe der Zeit entwickelte sich Halloween neben Weihnachten und dem Thanksgiving-Fest zu einer der wichtigsten Feiern in den USA.
Man vermutet, dass Halloween seine Wurzeln im keltischen Fest Samhain hat. Angeblich war es an Samhein möglich, dass die Toten Kontakt mit den Lebenden aufnahmen.
Eine andere These lautet, dass rfüher die Grenze zwischen Toten und Lebenden sehr schmal war, wenn Anfang November die ertragsarme Zeit auf den Feldern begann. Und man  glaubte, dass die Seelen der Toten sich neue, lebende Wirte suchen würden. Um sich davor zu schützen, verkleidete man sich als bereits Verstorbene, um die herumirrenden Seelen zu verwirren.
Kürbisse wurden ausgehöhlt, mit Fratzen versehen und vor die Häuser gestellt, um Geister abzuschrecken und haus und Bewohner zu schützen.

Die Geschichte von Jack o’Lantern

Vor langer Zeit lebte in Irland ein Hufschmied namens Jack. An einem Abend vor Allerheiligen saß der geizige und trunksüchtige Jack in seinem Dorf in einer Kneipe, als plötzlich der Teufel neben ihm stand, um ihn zu holen. Jack bot ihm seine Seele an für einen letzten Drink. Der Teufel hatte nichts dagegen, ihm einen letzten Drink zu spendieren, stellte aber fest, dass er keine Münze zur Hand hatte. So verwandelte er sich selbst in eine Sixpence-Münze, um den Wirt zu bezahlen. Jack aber steckte die Münze schnell in seinen Geldbeutel und verschloss ihn fest. Und weil er im Geldbeutel ein silbernes Kreuz bei sich trug, konnte der Teufel sich nicht zurückverwandeln. Jack handelte mit dem Teufel: Er ließ ihn frei und der Teufel versprach, dass Jacks Seele noch 10 Jahre frei sein solle.

Als die 10 Jahre um waren, kam der Teufel abermals in der Nacht vor Allerheiligen zurück, um Jack zu holen. Dieser bat ihn erneut um einen letzten Gefallen: Seine Henkersmahlzeit solle ein Apfel sein, den der Teufel ihm pflücken solle. Der Teufel tat ihm den Gefallen und kletterte auf einen Apfelbaum. Jack zog blitzschnell sein Messer und schnitzte ein Kreuz in die Rinde des Baumes; der Teufel war auf dem Baum gefangen. Jack handelte abermals mit dem Teufel: Er entfernte das Kreuz, und der Teufel versprach, Jacks Seele bis in alle Ewigkeit in Ruhe zu lassen.

Nachdem Jack viele Jahre später starb, bat er im Himmel um Einlass. Da er in seinem Leben nicht gerade ein braver Mann gewesen war, wurde er abgewiesen. Er wurde zu den Höllentoren geschickt. Aber auch dort wurde ihm der Eintritt verwehrt, weil der Teufel ja sein Versprechen gegeben hatte, niemals Jacks Seele zu holen. Der Teufel schickte ihn zurück, woher er gekommen war – und weil es so dunkel, kalt und windig und der Weg so weit war, bekam der Teufel Mitleid und schenkte Jack eine glühende Kohle direkt aus dem Höllenfeuer. Jack steckte die Kohle in eine ausgehöhlte Rübe, die er als Wegzehrung mitgenommen hatte. Seitdem wandelt seine verdammte Seele mit der Laterne am Vorabend von Allerheiligen durch die Dunkelheit.Halloween

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