Halloween
Ach wie schön, dass dieses herrliche Fest inzwischen auch in Deutschland fest etabliert ist.
Gibt es uns doch die Gelegenheit mal so richtig aus den Vollen zu schöpfen, was die Fantasie der Kinder hinsichtlich Deko und Verfremdung von Nahrungsmitteln angeht.
Ladet doch mal Freunde mit Kindern zu einem gemeinsamen schaurig-schönen Fest ein.
Dieses Jahr fällt der 31.10. auch noch besonders feiertauglich auf einen Samstag! Das sollte doch ausgenutzt werden! J
Startet das Fest schon mit der Einladung. Diese kann man zum Beispiel auf einen kleinen Hokaido Kürbis schreiben und vor die Haustür legen. Persönlich abgeben geht natürlich auch…
Optimal ist es, wenn das Fest schon Nachmittags beginnt. Während die Kinder (mit Unterstützung der Erwachsenen) die Kürbisse aushöhlen und schnitzen, (Super Anleitungen hierzu und für weitere Halloween-Deko Ideen gibt es hier) kann parallel eine Suppe aus dem so gewonnenen Kürbisfleisch gezaubert werden. Würstchen werden mit Ketchupverzierung zu abgehackten Fingern und ein grüner Kartoffelsalat (mit Speisefarbe) sorgt garantiert für Gejohle unter den Kids. Schmecken tut er übrigens genauso, wie die appetitlich naturbelasse Variante.
“Süßes, sonst gibt’s Saures!” – das Verlangen von Leckereien unter Androhung von Streichen hat in den USA eine lange Tradition. Bei uns gehen an Halloweenzum Glück noch nicht so viele Kinder von Tür zu Tür und rufen “Trick or treat!” – dafür haben wir ja auch St. Martin.
Aber selbstverständlich spricht nichts dagegen ein paar Lakritz-Fledermäuse, oder Gummi-Vampiere auf’s Buffet zu stellen. Leckere Muffins mit Gespenster Zuckerguss sind süße Happen, die perfekt ins schaurig schöne Ambiente passen.
Dekoriert das Haus mit künstlichen Spinnweben und den dazugehörigen Bewohnern, Fledermäusen und ähnlichem Getier.
Wenn es dann dunkel wird, verkleiden sich alle als Gespenster, die geschnitzten Kürbisse werden beleuchtet und ergeben so eine herrliche selbstgemachte Grusel-Stimmung.
Ich wünsche schaurigen Spaß!
In der Gruselfabrik findet ihr noch viel mehr Rezepte & Ideen zu Halloween (sogar Geisterpupse im Glas….)
Die Geschichte von HALLOWEEN
Halloween wird am Vorabend von Allerheiligen, in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November, ursprünglich vor allem in Irland gefeiert. Dieser Brauch wurde von den Iren, die ab 1830 in die USA ausgewandert waren verbreitet. Im Laufe der Zeit entwickelte sich Halloween neben Weihnachten und dem Thanksgiving-Fest zu einer der wichtigsten Feiern in den USA.
Man vermutet, dass Halloween seine Wurzeln im keltischen Fest Samhain hat. Angeblich war es an Samhein möglich, dass die Toten Kontakt mit den Lebenden aufnahmen.
Eine andere These lautet, dass rfüher die Grenze zwischen Toten und Lebenden sehr schmal war, wenn Anfang November die ertragsarme Zeit auf den Feldern begann. Und man glaubte, dass die Seelen der Toten sich neue, lebende Wirte suchen würden. Um sich davor zu schützen, verkleidete man sich als bereits Verstorbene, um die herumirrenden Seelen zu verwirren.
Kürbisse wurden ausgehöhlt, mit Fratzen versehen und vor die Häuser gestellt, um Geister abzuschrecken und haus und Bewohner zu schützen.
Die Geschichte von Jack o’Lantern
Vor langer Zeit lebte in Irland ein Hufschmied namens Jack. An einem Abend vor Allerheiligen saß der geizige und trunksüchtige Jack in seinem Dorf in einer Kneipe, als plötzlich der Teufel neben ihm stand, um ihn zu holen. Jack bot ihm seine Seele an für einen letzten Drink. Der Teufel hatte nichts dagegen, ihm einen letzten Drink zu spendieren, stellte aber fest, dass er keine Münze zur Hand hatte. So verwandelte er sich selbst in eine Sixpence-Münze, um den Wirt zu bezahlen. Jack aber steckte die Münze schnell in seinen Geldbeutel und verschloss ihn fest. Und weil er im Geldbeutel ein silbernes Kreuz bei sich trug, konnte der Teufel sich nicht zurückverwandeln. Jack handelte mit dem Teufel: Er ließ ihn frei und der Teufel versprach, dass Jacks Seele noch 10 Jahre frei sein solle.
Als die 10 Jahre um waren, kam der Teufel abermals in der Nacht vor Allerheiligen zurück, um Jack zu holen. Dieser bat ihn erneut um einen letzten Gefallen: Seine Henkersmahlzeit solle ein Apfel sein, den der Teufel ihm pflücken solle. Der Teufel tat ihm den Gefallen und kletterte auf einen Apfelbaum. Jack zog blitzschnell sein Messer und schnitzte ein Kreuz in die Rinde des Baumes; der Teufel war auf dem Baum gefangen. Jack handelte abermals mit dem Teufel: Er entfernte das Kreuz, und der Teufel versprach, Jacks Seele bis in alle Ewigkeit in Ruhe zu lassen.
Nachdem Jack viele Jahre später starb, bat er im Himmel um Einlass. Da er in seinem Leben nicht gerade ein braver Mann gewesen war, wurde er abgewiesen. Er wurde zu den Höllentoren geschickt. Aber auch dort wurde ihm der Eintritt verwehrt, weil der Teufel ja sein Versprechen gegeben hatte, niemals Jacks Seele zu holen. Der Teufel schickte ihn zurück, woher er gekommen war – und weil es so dunkel, kalt und windig und der Weg so weit war, bekam der Teufel Mitleid und schenkte Jack eine glühende Kohle direkt aus dem Höllenfeuer. Jack steckte die Kohle in eine ausgehöhlte Rübe, die er als Wegzehrung mitgenommen hatte. Seitdem wandelt seine verdammte Seele mit der Laterne am Vorabend von Allerheiligen durch die Dunkelheit.



Oktober 31st, 2009 at 11:56
[...] Alles für die erfolgreiche Halloweenparty [...]